Erdbeben trifft auf Bürgerkrieg in Myanmar
In Myanmar herrscht seit 2021 Bürgerkrieg, seit einem Militärputsch wird das Land von einer Militärjunta regiert. Tausende sind bereits aus ihrer Heimat geflohen und das Land findet keine Ruhe.
Nun hat auch noch ein schweres Erdbeben das Land heimgesucht. Das Ausmaß der Zerstörung ist noch unklar, aber die ersten Medien berichten von Todesopfern. Mindestens zehn Menschen starben beim Einsturz einer Moschee in Mandalay. Dort sollen auch weitere Gebäude eingestürzt sein. Die großen Krankenhäuser der Stadt haben bereits begonnen, zahlreiche Verletzte zu betreuen. Es kam zu weitreichenden Schädigungen der Infrastuktur.
Die Militärjunta hat schon für sechs Regionen den Notstand ausgerufen und um internationale Hilfe gebeten.
Thailand: Erdbebenschäden
Auch in Bangkok führten die Erschütterungen zu großer Panik; Menschen verließen in Angst ihre Häuser, und ein im Bau befindliches Hochhaus stürzte ein, wobei mehrere Arbeiter verschüttet wurden.
Hilfe für die Betroffenen
Caritas international steht den betroffenen Menschen in Myanmar und Thailand bei. Wir haben bereits eine Soforthilfe von 100.000 Euro auf den Weg gebracht.
Helfen Sie mit - spenden Sie für die Menschen in Thailand und Myanmar!
Unsere Fachkraft Anastasia berichtet aus Bangkok
Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar ist auch in Bangkok die Sorge groß. Unsere Kollegin Anastasia ist derzeit vor Ort und koordiniert die Soforthilfe mit lokalen Partnerorganisationen. In diesem kurzen Video berichtet sie über die aktuelle Lage, die ersten Hilfsmaßnahmen und darüber, wie dringend jetzt Unterstützung gebraucht wird – insbesondere für die betroffenen Menschen in den ländlichen Regionen in Myanmar.